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02.03.2009

Manaus

Der Urlaub ist gut durchgeplant. Ein Tag Aufenthalt in Rio und schon geht es weiter nach Manaus. Die Zeit reicht gerade, um doch mal die Kofferhotline am Flughafen anzurufen. Und siehe, der Koffer war immerhin schon in Brasilien. Aber ohne Telefonnummer in Brasi-Land können sie ihn nicht ausliefern. Toll, oder? Und überhaupt wird er nur persönlich überreicht. Nach kurzer Verhandlung einigten wir uns auf eine Vollmacht für unseren Portier, dass er den Koffer annehmen kann. Immerhin. In der Folge wurde ich dreimal angerufen, die Adresse noch einmal bestätigt und gesagt, dass der Kurier unterwegs ist. Die waren wohl sehr froh, dass sie endlich das Ding los waren. Am Abend stand wirklich der Koffer in der Rezeption. Keine Ahnung, ob die Vollmacht nötig war, Hauptsache, der Koffer war da... Jetzt wurde es zwar etwas enger in unserem Gästezimmer, aber morgen waren wir ja schon wieder weg. Zwischendurch haben wir Boris noch in der Urlaubsbetreuung abgeliefert, er kennt das ja schon und hat hoffentlich keine Probleme, bei Jorge und Annie zu bleiben.

Früh geht es los zum Flughafen. Wir haben getrennte Flüge, Hermann wollte seine gesammelte Flugmeilen loswerden, wir anderen Billigheimer haben den billigsten Flug genommen, mit Varig. Und klar, es geht nicht ganz wie geplant, aber die Verspätung beschränt sich auf eine Stunde und beim (ungeplanten) Flugzeugwechsel in Brasilia treffen wir auch Hermann wieder ...

In Manaus holt uns Alex wie vereinbart ab. Wir erhalten schon mal die fast wasserdichten Tonnen für die morgige Kanutour, damit wir uns sortieren können. Heute steht noch der "Encontro das Aguas" auf dem Programm. Hier treffen der Rio Negro und der Salimoes aufeinander. Auf über 10km vermischen sich die beiden Flüsse nicht, man sieht deutlich die Grenze zwischen beiden. Taucht man die Hand ins Wasser, spürt man auch einen Temperaturunterschied.

Ein kurzer Ausflug zur Oper (ca. 2 Minuten vom Hotel entfernt) beendet das Programm für heute. Es findet ein internationales Jazzfestival in der Oper statt, wir kaufen Karten, sie kosten nur 10 R$. Kurz vor Beginn der Vorstellung verlässt uns der Mut. Wir haben nur unsere "Outdoor"-Kleidung mit, wir wollen schliesslich in den Urwald. Aus den Autos steigen aber lauter Aufgebrezelte mit Stöckelschuhen und nicht mit Wanderstiefel. Wir gehen einfach Pizzaessen mit Blick auf die Oper, ist auch schön.

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