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30.11.2006

Rio de Janeiro 1

Weil uns ja hier so langweilig ist, sind wir mal wieder auf ein Agility-Turnier gefahren. Diesmal nach Rio, noch dazu an einem langen Wochenende. Ideal also... Das Turnier war Freitag und Samstag, Hermann hat Montag frei genommen, also hatten wir genügend Zeit, einen Blick auf die Stadt zu werfen.

Der Turnierplatz war in einer Freizeitanlage der Varig (dafür hat sie schon noch Geld), auf der Ilha do Governador. Unser Hotel war eben da, direkt am Strand mit einem tollen Blick auf Rio. Der Tipp am Rand, wer mal längeren Aufenthalt in Rio hat: vom Flughafen ist man in 10 min mit dem Taxi am Strand der Insel... So, weiter im Text. Keine angst, ich schreib jetzt nix vom Agi, das gibt einen Extra-Bericht, hier geht es um Rio. Am Samstag war um 15 Uhr mein letzter Lauf und nach kurzer Diskussin mit dem Veranstalter durfte ich meine Lizenz dort lassen (und bekomme sie hoffentlich an diesem Wochenende in Sao Paulo wieder) und Rio anschauen gehen.

Am See in Rion haben wir unser Auto direkt vor einer Polizeistreife geparkt, sicher ist sicher. Das heisst in Rio zwar gar nichts, aber man sollte alle Möglichkeiten ausschöpfen. Es gibt hier sogar gefälschte Polizeikontrollen, wo systematisch alle Autofahrer um ihre Wertsachen erleichtert werden, mit "echten" Polizeiautos etc. Naja, auf jeden Fall war nach 4 Stunden unser Auto noch unversehrt dort.

Auf an den Strand! Wir hatten Ipanema und Leblon im Auge, schon der Weg dorthin war nicht so schlecht, auch in Rio stehen alle 10 m ein Baum, dazu relativ noble Gebäude, ja, dort würde es sich leben lassen. Am Strand war ein Volleyballplatz am anderen, zum Teil spielen die Leute sogar richtig gut. Überraschenderweise dürfen auch Hunde an den Strand, was wir fast nicht glauben konnten. Immerhin ist es recht voll und direkt in der Stadt, und auf der Ilha do Governador durften die Hunde nicht an den Strand... Also schnell ein Aqua de coco gekauft, damit Boris später etwas zu spielen hat. So eine Kokusnuss ist ein günstiges Vergnügen, kostet ca. 50 Eurocent, enthält das gute Kokoswasser und nachher ist der Hund mit dem Zerlegen beschäftigt...

Nach kurzem Sonnenbad und Erholung gab es noch ein Abendessen in einem Gastgarten und dann mussten wir uns schon beeilen, dass wir vor Einbruch der Dunkelheit wieder im Hotel waren, immerhin führt die Autobahn mitten durch die Favelas, zwar auf Stelzen, aber wenn man sich verfährt, hat man ein Problem...

der nächste Tag

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